NABU-Kids

Der NABU-Weilerbach auf neuen Wegen!

Kinder sind die Zukunft. Wir müssen und sollten sie gezielt an die Natur heranführen. Deshalb haben wir 2024 Mitmachaktionen für Kinder von 6-10 Jahren ins Leben gerufen.

Die Kinder können zu aktuellen und spannenden Themen unsere Natur erkunden und spielerisch viel über unsere einheimischen Tiere und Pflanzen erfahren. Denn nur was ich kenne, bin ich auch bereit zu schützen. Dabei werden sie ganz selbstverständlich sensibel für Umweltthemen.

Das haben wir 2024 erlebt!

 

Schau doch mal vorbei!

Das haben wir 2025 erlebt!

 

Schau doch mal vorbei!

Aktuelles von NABU Kids

Kühle Temperaturen oder Regenwetter können die NABU Kids nicht aufhalten. Auch im Winter gibt es viel zu entdecken. Bäume können sich keinen Wintermantel anziehen oder ein Winterfell zulegen. Wie kommen denn unsere Bäume gut durch den Winter?

Solchen spannenden Fragen gehen wir NABU Kids auf den Grund und dabei lernen wir jede Menge über die Wunder unserer Natur.

Unsere Erlebnisse 2026!

 

Februar

24.02.2026

"Vögel beobachten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Köperbau"

Nach der Winterpause starteten wir wieder mit den Nabu Kinds, dieses Mal zum Thema "Vögel beobachten".

Zunächst durfte jedes Kind Vögel benennen, die es schon kennt und wir betrachteten und beschrieben ihr Aussehen anhand von Bildern und überlegten, auf welche Dinge wie etwa Farbe des Gefieders, Größe oder Aussehen des Schnabels wir bei der Unterscheidung achten können. 

Danach machten wir uns Gedanken darüber, welche Körperteile ein Vogel hat und wo wir sie bei uns selbst wiederfinden können. Eine Zeichnung eines Vogelskeletts versetzte die Kinder aufgrund der wenigen und auch leichten Knochen in Erstaunen.

Nachdem die Kinder bei einem Spiel in die Rolle eines Vogels geschlüpft waren, der sein Ei gegen einen heranschleichenden Eierdieb verteidigen muss, übten wir den Umgang mit Ferngläsern, indem wir den Vogel auf einer weit entfernten Abbildung mithilfe des Fernglases identifizieren mussten.

 

Nun schlichen wir uns auf mehr oder weniger leisen Sohlen in den angrenzenden Wald um Vögel zu beobachten.

Die lautstark krächzend über uns hinwegziehenden Rabenkrähen konnten kaum schnell genug mit dem Fernglas erfasst werden, aber nach einiger Zeit fiel es den Kindern merklich leichter, auch im Gebüsch und auf den Bäumen Vögel zu finden.

 

Nicht alle waren leicht bestimmbar, aber eine ganze Weile konnten wir zwei Kleiber beobachten, die hoch oben an einem Baumstamm hinauf und hinab liefen und dabei so kräftig auf den Ästen hackten, dass sie alleine durch die stets herabfallenden Reste leicht auffindbar waren.

 

Zurück aus dem Wald stellten wir uns die Frage, warum Vögel eigentlich so unterschiedliche Schnäbel haben.

Ausgestattet mit diversen Werkzeugen - lange und kurze Pinzetten, Zangen, Löffel und Sieblöffel - probierten die Kinder die Möglichkeiten des Aufnehmens bzw. Zerkleinerns von Nüssen, Haushaltsgummi-Regenwürmern, Gummibärchenlarven oder Erbsen aus tiefen Löchern, vom Boden oder aus dem Wasser aus.

Zuletzt beschäftigten wir uns mit dem Gewicht der Vögel.

Zum einen sollten die Bilder ausgewählter Vogelarten von allen Kindern gemeinsam in eine Reihenfolge gebracht werden, begonnen beim nur 5 - 6 g schweren Wintergoldhähnchen bis hin zum über 12 kg erreichenden Höckerschwan. 

Es war gar nicht so einfach einzuschätzen, ob nicht der Storch vielleicht doch noch schwerer ist. Um zu verdeutlichen, was diese abstrakten Gewichte überhaupt bedeuten, durften die Kinder ihnen bekannte Alltagsgegenstände wie eine kleine Schokoladenkugel, eine Packung Linsen oder zwei Säcke Kartoffeln dem Vogel zuordnen, der ihrer Meinung das gleiche Gewicht auf die Waage bringt. 


März

10.03.2026

"Gesang der Vögel"

Unser zweites Treffen stand ganz im Zeichen des Vogelgesangs. Zu Anfang machten wir uns Gedanken darüber, warum Vögel überhaupt singen. Während Anlässe wie Partnersuche oder Revierverteidigung bei den meisten Kindern bekannt sind, staunten wir zusammen darüber, welch großes Repertoire an verschiedenen Rufen und Gesängen ein einziger Vogel für die verschiedensten Gelegenheiten wie Balz, Warnungen, Nestbau oder Aufzucht der Jungen hat. 

Im Anschluss daran hörten wir uns die charakteristischsten Laute einiger einheimischer Vögel an, die einen hohen Wiedererkennungswert haben. Jedes Kind bekam dazu auch das Bild eines Vogels in die Hand und wir unterhielten uns darüber, welche Assoziationen uns beim Hören in den Kopf kamen. Klar, den Kuckuck kennt fast jeder, das Gemecker der Elstern auch, aber auch das schallende Gelächter des Grünspechts oder der ständig seinen eigenen Namen rufende Zilpzalp blieben einigen Kindern direkt im Gedächtnis, was sie beim anschließenden Spiel unter Beweis stellen konnten.

Die wild über eine Wiese verteilten Vogelkarten mussten dabei passend zu den vorgespielten Gesängen aufgesucht werden. 

Auf unserem weiteren Weg machten wir uns Gedanken darüber, welche Geräusche Vögel eigentlich noch machen, sei es das Klappern der Störche, das Hämmern der Spechte oder das laute Geräusch, das Tauben vor allem beim Losfliegen verursachen können.

 

Wir lernten außerdem den Star kennen, der so wunderbar andere Vögel nachahmen kann, und uns mit vorgespielten Hörbeispielen seiner Imitationen von Hühnern, Fröschen oder fallenden Tropfen zum Lachen brachte.

Um zu veranschaulichen, zu welch unterschiedlichen Zeiten Vögel zu singen beginnen, malten wir einen großen Zeitstrahl auf den Boden, der die Zeit zwischen Nacht und Sonnenaufgang darstellte. 

Zum Abschluss versetzten sich die Kinder in die Lage eines Vogelpaares, das anhand von gemeinsam ausgewählten Klopfgeräuschen wieder sicher zueinander finden musste.